Projekt kulturer.be
1.6.26
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Freiburg
Archäologisches Museum Colombischlössle
Gesonderte Übersichten:
Ausstellungen | Veranstaltungen
Ausstellungen
Bis 21.6.2026
Marta Klonowska: Glasmenagerie
Reiss-Engelhorn-Museen, rem-Stiftungsmuseen C4,12
Unter dem Titel „Glasmenagerie“ präsentieren die Reiss-Engelhorn-Museen noch bis 21. Juni 2026 Werke der polnischen Künstlerin Marta Klonowska. Mittels einer von ihr entwickelten künstlerischen Technik definiert sie die Idee der Skulptur neu. Ihre gläsernen Tiere sind inspiriert von Gemälden und Zeichnungen alter Meister oder ostasiatischer Kunst. Dabei verwandelt sie die gemalten Darstellungen in dreidimensionale Skulpturen aus unzähligen, scharfkantigen Glasplättchen und rückt sie aus dem Bildhintergrund in den Vordergrund. Somit wird ein völlig neuer Blick auf die Darstellungen möglich.
Bis 2.8.2026
Saurier – Faszination Urzeit
Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5
Von A wie Archegosaurus bis Z wie Zephyrosaurus – Ihre Namen sind oft schwer auszusprechen, doch sie begeistern Kinder wie Erwachsene. Die Rede ist von den Sauriern – den vielgestaltigen Urzeit-Herrschern. Sie sind viel mehr als Stars auf Kinoleinwänden und in Kinderzimmern. Als frühe Lurche und Reptilien, als Flug- und Meeressaurier und als Dinosaurier haben sie viele Millionen Jahre alle Lebensbereiche der Erde besiedelt. Die große Sonderausstellung „Saurier“ ist ein Erlebnis für alle Generationen und holt die Urzeit-Echsen nach Mannheim. Sie ist noch bis 2. August 2026 in den Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen. Anhand zahlreicher versteinerter Lebensreste, Skelette, lebensechter Rekonstruktionen und Präparate gewährt sie spannende Einblicke in die Welt von T-rex & Co. Dabei gibt es Erstaunliches zu entdecken: Nicht jeder Saurier war ein Dinosaurier. Was verraten Spuren über ihre Verursacher? War alles, was Federn hatte, ein Vogel? Und welche Dinosaurier haben den Asteroideneinschlag vor 66 Millionen Jahren überlebt und sind heute in unseren Gärten anzutreffen?
Bis 5.7.2026
Margaret Courtney-Clarke: Geographies of Drought
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, rem-Stiftungsmuseen C4,12
Die renommierte und international erfolgreiche Fotografin Margaret Courtney-Clarke setzt sich mit ihren klaren, manchmal surrealen und oft berührenden Bildern mit der extremen Dürre in ihrem Heimatland Namibia und deren sozialen und politischen Folgen auseinander. Ihre Langzeitdokumentation „Geographies of Drought“ ist noch bis 5. Juli 2026 in ZEPHYR – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen zu sehen. Es ist das Porträt eines Landes, in dem der existenzgefährdende Wassermangel in vielerlei Hinsicht das Leben und den Alltag der Menschen bestimmt. Namibia gehört zu den trockensten Regionen der Erde und der globale Klimawandel verschärft die Situation. Die ständige Wasserknappheit ist einer der Gründe, dass Namibia trotz umfangreicher Bodenschätze von großer sozialer Ungleichheit geprägt ist und weite Teile der Bevölkerung als multidimensional arm gelten.
14.4. bis 14.6.2026
Zu Gast: Der Leica Oskar Barnack Award in den Reiss-Engelhorn-Museen
Reiss-Engelhorn-Museen, rem-Stiftungsmuseen C4,12
Der Leica Oskar Barnack Award (LOBA) zählt zu den international renommiertesten Auszeichnungen im Bereich der Fotografie und blickt auf eine 45-jährige Geschichte zurück. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr setzen ZEPHYR – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen und die Leica Camera AG ihre Kooperation weiter fort. Die Schau „Zu Gast: Der Leica Oskar Barnack Award in den Reiss-Engelhorn-Museen“ ist vom 14. April bis 14. Juni 2026 im Atrium der rem-Stiftungsmuseen in C4,12 zu sehen.
Die Ausstellung präsentiert die beiden Gewinnerbeiträge des LOBA 2025 sowie ausgewählte Positionen aus der Shortlist. Rund 50 Arbeiten zeigen in bewegenden Motiven gesellschaftlich relevante Themen und Tendenzen der zeitgenössischen Fotografie. Dabei sind die persönliche Anteilnahme und der Wunsch, den Menschen hinter den Statistiken und Schlagzeilen eine Stimme zu geben, ein wesentlicher Bestandteil der fotografischen Verantwortung und emphatischen Stellungnahme der Fotografinnen und Fotografen.
Do 25. Juni 2026
Museum Weltkulturen D5 / Anna-Reiß-Saal / 18 Uhr
Maike Reinemuth-Sambaß M.A., TECHNOSEUM / Mannheimer Schiffahrtsverein von 1894
Menschen am Rhein - Am Hafen und zu Wasser!
Mannheim ist als Hafenstadt eng mit der Schifffahrt verbunden, das Leben am Rhein hat die Stadt geprägt. Der Vortrag beschäftigt sich folglich mit den Entwicklungen rund um die Rheinschifffahrt und vor allem mit den Auswirkungen auf die Menschen, die an und von ihm leb(t)en. Im Mittelpunkt stehen neben der Mannheimer Akte, die bis heute als zentrales Abkommen der Rheinschifffahrt gilt, vor allem die Menschen, die beruflich mit ihr verbunden, aber ebenso mit zahlreichen Veränderungen und Problemen belastet waren. Das Vereinswesen spielte hier eine zentrale Rolle und wird exemplarisch am Mannheimer Schiffahrtsverein von 1894 dargelegt.
Sonderausstellungen in den Reiss-Engelhorn-Museen
Ausstellungen:
Öffentliche inszenierte Führungen
Ausstellungen
27.03. – 14.06.2026
Burg Rötteln – Neue Methoden in der Archäologie
Zum Interreg-Projekt ‚Burgen am Oberrhein‘ der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg und der Collectivité européenne d’Alsace entstand die Ausstellung, die in Lörrach als Doppelausstellung auf Burg Rötteln und im Dreiländermuseum zu sehen ist.
Während auf der Burg Rötteln die Grabungsergebnisse des Projekts, von verschiedenen Burgen am Oberrhein, gezeigt werden, liegt der Schwerpunkt der Hebelsaal-Ausstellung im Dreiländermuseum bei den modernen Methoden der Archäologie. Sie haben besonders für die Frühgeschichte der Burg Rötteln, mit der Lage der Ringmauer, des Küchenareals und der Kapelle, wichtige neue Erkenntnisse erbracht.
In 4 begleitenden Vorträgen im Dreiländermuseum werden neue Methoden der Grabung und (14.04., 28.04., 12.05. und 02.06.2026, jeweils 18 Uhr) ihrer Dokumentation, der Geophysik sowie der Tierknochen- und Metallanalyse vorgestellt.
Eintritt im Hebelsaal frei!
22.04. – 12.07.2026
Legal - Illegal. Graffiti, Street Art & Murals
Seit mehreren Jahrzehnten erobern Graffiti und Street Art den öffentlichen Raum, auch in der Dreiländerregion. Sind sie Ausdruck urbaner Kreativität oder, wie manche finden, bloße Schmierereien?
Lörrachs „Open Bridge“ unter der Autobahnbrücke im Grütt-Park bietet seit 2010 eine legale Plattform für Graffiti-Kunst. Ausgehend von dieser lebendigen Szene dokumentiert der Fotograf Martin Schulte-Kellinghaus mit ausgewählten Bildern die Entwicklung der Kunstform – von den frühen 1980er Jahren bis zu den heutigen Murals und urbanen Projekten.
Die Ausstellung thematisiert, wie Graffiti vom illegalen Akt zu einer anerkannten Kunstform wurde und gibt einen Einblick in die verschiedenen Facetten dieser Kunst: von den ersten Graffitis in Zürich und Basel bis zu aktuellen Projekten von Mannheim über Mulhouse bis Lörrach. Dabei werden auch die Wurzeln der modernen Graffiti-Kultur in den USA sichtbar – im Zentrum steht jedoch ihre Entfaltung in der Dreiländerregion am Oberrhein seit den frühen 1980er Jahren.
Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Exkursionen und interaktiven Aktionen lädt die Besucher ein, diese Kunstform selbst zu entdecken.
27.03. – 14.06.2026
Burg Rötteln – Neue Methoden in der Archäologie
Zum Interreg-Projekt ‚Burgen am Oberrhein‘ der Staatlichen Schlösser und Gärten
Baden-Württemberg und der Collectivité européenne d’Alsace entstand die
Ausstellung, die in Lörrach als Doppelausstellung auf Burg Rötteln und im
Dreiländermuseum zu sehen ist.
Während auf der Burg Rötteln die Grabungsergebnisse des Projekts, von
verschiedenen Burgen am Oberrhein, gezeigt werden, liegt der Schwerpunkt der
Hebelsaal-Ausstellung im Dreiländermuseum bei den modernen Methoden der
Archäologie. Sie haben besonders für die Frühgeschichte der Burg Rötteln, mit der
Lage der Ringmauer, des Küchenareals und der Kapelle, wichtige neue Erkenntnisse
erbracht.
In einer begleitenden Vortragsreihe im Dreiländermuseum werden neue Methoden der
Grabung und ihrer Dokumentation, der Geophysik sowie der Tierknochen- und
Metallanalyse vorgestellt.
20. Juni – 8. November 2026
"Wenn der Töne Zauber walten..."
100 Jahre Motettenchor Lörrach
Der Lörracher Chor ist einer der ältesten Konzertchöre Deutschlands. In der Ausstellung im Hebelsaal wird die Geschichte des Chores lebendig – ein faszinierender Blick auf ein Jahrhundert voller musikalischer Höhepunkte und leidenschaftlicher Chormusik. In der langen Chorgeschichte haben nur vier Dirigenten das Profil geprägt - in der Ausstellung wird auf die Lörracher Musikgeschichte in sehr vielfältigen Zeiten und unter sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen eingegangen
Veranstaltungen
Dienstag, 2. Juni 2026, 18 Uhr.
Vortrag: Die Grablege Rudolfs III. von Hachberg-Sausenberg und Annas von Freiburg in der Kirche zu Rötteln
Von Adila Garbanzo León M.A.
Die spätgotischen Grabdenkmäler in der Röttler Kirche werden in ihrer künstlerischen und symbolischen Bedeutung vorgestellt. Sie geben Einblicke in Adel, Glaubensvorstellungen und die Kultur des Oberrheins im Spätmittelalter.
Über die Referentin: Adila Garbanzo León ist Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt regionale Kunst- und Kulturgeschichte und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Augustinermuseum Freiburg.
Im Rahmen der Sonderausstellung ‚Burg Rötteln – Neue Methoden in der Archäologie‘ im Hebelsaal.
Sonntag, 7. Juni 2026, 16 Uhr
Spätschicht im Museum: Führung und mehr
Geführter Rundgang „Lörracher Stadtgeschichte(n)“ mit Museumspädagogin Silke Schwarz in der Dreiländerausstellung. Danach entspannter Ausklang mit Gespräch bei einem Glas Wein, Saft, Sprudel.
Ohne Anmeldung, Kosten: 10 €
Freitag, 5. Juni 2026, 18 Uhr
Literarische Soirée: SCHTZGRMM & hummoooa – Die Eroberung der Sinne (mit literarischen Mitteln)
DADA und der Futurismus sprengten ab den 1920ern die Kunstwelt. Sie kaperten die Bilderwelten der Malerei und schufen lautmalerische Gedichte. Der Schock und die Provokation kamen mit einer Olympia-Schreibmaschine: aus dem Tastenrhythmus entstand die Konkrete Poesie. Zu hören und zu sehen sind etwa Arbeiten von Eugen Gomringer, Ernst Jandl und Christian Morgenstern – Sprachkunst zwischen SCHTZGRMM und hummoooa.
Lesung mit Siegert Kittel in der Ausstellung „Legal – illegal. Graffiti, Street Art & Murals im Dreiland“.
Samstag, 13. Juni 2026, 15 – 16:30 Uhr
Kinderprogramm im Museum: Museumsrallaye
Führung mit Museumspädagogin Silke Schwarz in der Dreiländerausstellung für Kinder von 7 bis 10 Jahren (Lesefertigkeit erforderlich). Unkostenbeitrag: 5 €
Anmeldung unter museum@loerrach.de oder +49 7621 415 150
Sonntag, 14. Juni 2026, 11 Uhr
Literarische Matinee: Uli Führe mit Liedern zu Texten von Hebel und anderen
In der Reihe Literarische Begegnungen des Hebelbunds Lörrach e.V.
Im Anschluss laden Dreiländermuseum und Hebelbund zu einem Apéro ein.
Eintritt frei, Kollekte.
Sonntag, 14. Juni 2026, 15 Uhr
Abschlussvortrag: Bilanz eines interdisziplinären Forschungsprojekts auf Burg Rötteln mit den aktuellen Ergebnissen zur Baugeschichte der Burg und Einblicken in die Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen.
Über die Referenten: Dr. Bertram Jenisch und Dr. Andreas Haasis-Berner sind beide am Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg tätig. Dr. Jenisch ist Referent für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Dr. Haasis-Berner Archäologe des Mittelalters und der Neuzeit mit umfangreicher Erfahrung in der Erforschung mittelalterlicher Burgen und interdisziplinären Projekten.
Im Rahmen der Sonderausstellung ‚Burg Rötteln – Neue Methoden in der Archäologie‘ im Hebelsaal.
Freitag, 19. Juni 2026, 18 Uhr
Eröffnung der Sonderausstellung "Wenn der Töne Zauber walten..." - 100 Jahre Motettenchor Lörrach
Mit Chorbegleitung im Hebelsaal
Samstag, 20. Juni 2026, 14:30 – 16:30 Uhr
Workshop: Ensemble-/Chorgesang mit Joss Reinicke
Chorsingen bedeutet sich mit der eigenen Stimme in einen gemeinsamen Klang zu finden. Was heißt es, eine gemeinsame "Vokalfarbe" zu finden, "mit Stütze" zu singen, "legato" ...? Joss Reinicke, Chorleiter des Motettenchores, bietet einen praktisch ausgelegten Workshop an, bei dem diese Momente des Singens im Chor und Ensemble anhand mehrstimmiger Stücke erfahren werden. Die Teilnahme ist genauso mit als auch ohne Vorkenntnisse möglich.
Voranmeldung erbeten an info@motettenchor-loerrach.de
Teilnahme frei; ein Unkostenbeitrag wird erbeten
Sonntag, 21. Juni 2026, 11 Uhr
Geführte Radtour: Graffitibilder mit dem Velo erfahren
Mit dem eigenen Velo erfahren die Teilnehmenden, gemeinsam mit Stadtführerin Christel Mohr, spannende Graffitistationen im Dreiländereck und erhalten Einblicke in die Entstehung von Graffitis, Pieces und Murals.
Gesamtstrecke: ca. 20-35 km, 3 Stunden. Ohne Anmeldung. Kosten: 7/3 €
(Familienkarte: 16 Euro, 2 Erwachsene + bis 3 Kinder)
Treffpunkt und Veranstalter: Touristinformation Lörrach
Donnerstag, 25. Juni 2026, ab 17 Uhr
Velo-Tour: Graffiti, Street Art & Murals Basel / Feierabend-Tour Lörrach
Nach einer kurzen Einführung im Dreiländermuseum zu dieser etablierten, aber nicht unumstrittenen Kunstform führt Wolfram Uhl von der IG Velo, zu ausgewählten Hotspots in Lörrach, wo diese urbanen Kunstwerke im Stadtraum erlebt werden können.
Gesamtstrecke: ca. 8 km lang, ca. 1,5 Stunden. Ohne Anmeldung.
Veranstalter: IG Velo Lörrach
Donnerstag, 25. Juni 2026, 18 Uhr
Ausstellungsrundgang "Wenn der Töne Zauber walten..." - 100 Jahre Motettenchor Lörrach
Mit Dr. Georg Müller
Freitag, 26. Juni 2026, 18 Uhr
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung ‚Legal – illegal‘
Mit Kunsthistorikerin und Mitkuratorin Jeanette Gutmann
Ohne Anmeldung, maximal 20 Personen.
Baarverein
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